Das Parfum von Patrick Süskind – Der Welterfolg


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Das Parfum – der weltweite Bestseller von Patrick Süsskind !

Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders ist ein Roman des deutschen Schriftstellers Patrick Süskind aus dem Jahr 1985. Dem Lebenslauf eines mit genialem Geruchssinn ausgestatteten Parfümeurs folgend, erkundet er die Welt der natürlichen und künstlichen Gerüche, thematisiert deren mögliche Bedeutung in zwischenmenschlichen Beziehungen und beschreibt traditionelle wie unkonventionelle Herstellungsverfahren von Parfum.[1] Das der Postmoderne zugeschriebene Werk erlaubt eine Vielzahl von Lesarten, unter anderem als Entwicklungs-, Bildungs-, Künstler- und Kriminalroman – einschließlich deren Parodien.

Mit Übersetzungen in 48 Sprachen und bisher weltweit mehr als 20 Millionen verkauften Exemplaren ist Das Parfum einer der größten Bucherfolge unter den deutschsprachigen Romanen des 20. Jahrhunderts.[2] Nach seinem Erscheinen hielt sich der Titel rund neun Jahre in der Spiegel-Bestsellerliste.[two] Etwa ebenso lange wartete der Diogenes-Verlag mit der Publikation der ersten Taschenbuchausgabe. Das Urteil der nationalen wie internationalen Kritik war nahezu einhellig positiv. 1987 wurde Das Parfum in der Übertragung von John E. Woods mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet.

Bedingt durch die Öffentlichkeitsscheu des Autors sind viele Particulars der Entstehungsgeschichte des Romans noch unbekannt. Die Filmrechte verkaufte Süskind nach langem Zögern 2001 an den befreundeten Bernd Eichinger, dessen kommerziell erfolgreiche Produktion Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders fünf Jahre später Premiere hatte.

 

Aufbau

Der Roman hat 4 Teile und 51 durchlaufend nummerierte Kapitel. Weder die Teile noch die Kapitel tragen eine Überschrift. Der letzte Teil besteht aus nur einem, dem letzten Kapitel, was ihn schon formal von den anderen abhebt. Die Auffassungen der Interpreten, welche Funktion ihm zukommt, weichen nur geringfügig voneinander ab. Susanne Drobez hat sich für den Arbeitstitel „Die Desillusionierung“[19] entschieden, Werner Frizen und Marilies Spancken bezeichnen ihn schlicht als „Epilog“.[20] Weitgehende Einigkeit besteht darüber, dass die drei ersten Teile des Romans den drei Etappen einer traditionellen Handwerker-Ausbildung entsprechen. Jeder Teil enthält deren typische Merkmale, und jeder Teil schließt ab mit Grenouilles Aufbruch bzw. Weggang. Bernd Matzkowski sieht eine gewisse Inkongruenz zwischen innerer Struktur und äußerer Aufteilung. Er hält die mit Grenouilles Abschied vom Plomb du Cantal entstehende Zäsur für stärker als die nach seinem Weggang aus Montpellier und rechnet daher die dazwischen liegenden Kapitel dem dritten Teil zu. Grenouilles sieben Jahre auf dem Berg bezeichnet er als „Mittelachse“ des Romans, die den Jugendlichen zum Erwachsenen mache und so den Höhepunkt bezüglich der „inneren Entwicklung des Protagonisten“ darstelle. Im Hinblick auf die „äußere Entwicklung der Geschehnisse und den äußeren Spannungsbogen“ hingegen liege der Höhepunkt im dritten Teil.[21]